Malte Kreutzfeldt
Aktuelle Mappe als PDF ladenJahrgang 1969, studierte von 1993 bis 1998 Theaterregie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin, unter anderem bei Manfred Karge, Andrea Breth und Max Keller.
Von 1999 bis 2003 leitete er das Schauspiel in Quedlinburg/Halberstadt. In dieser Zeit entstand unter anderem eine Inszenierung von Büchners "Woyzeck", die 2001 als beste Produktion beim Theatertreffen des Landes ausgezeichnet wurde. Moderne Klassiker wie Beckett, Schwab und Tabori vervollständigen sein Repertoire, und mit Händels "Cesare in Egitto" gab er in der Spielzeit 2002/03 auch sein Operndebüt.
Seit 2003 ist er freischaffend tätig und erarbeitete seitdem unter anderem Inszenierungen in Nürnberg, Mainz, Oldenburg, Darmstadt, Kiel, Ulm und Stuttgart. Mit Dvoraks "Ruzalka" und einer Inszenierung von Udo Zimmermanns "Weiße Rose" in Coburg entstanden im Jahr 2007 weitere Arbeiten für das Musiktheater.
Seit 2005 gibt es eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Deutschen Filmakademie in Berlin. Neben der Projektleitung für die Meisterklasse Schauspiel sind zahlreiche Artikel und Videodokumentationen entstanden. Die filmische Begleitung von Interviews mit Tom Tykwer, Daniel Brühl, Benedikt Neuenfels und anderen, die der Autor Thomas Binotto in seinem Buch "Mach's noch einmal, Charlie" veröffentlicht hat, finden sich auf der Website des Wissensportals der Deutschen Filmakademie "Vierundzwanzig".
Seit 2007 finden regelmäßig Kulturseminare mit Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen statt. Einen Überblick über die Inhalte dieses Seminars bekommen Sie hier.
Malte Kreutzfeldt lebt und arbeitet in Berlin und in den Zügen der Deutschen Bahn.